Interview mit Herrn Wurm
- Katrin Matzer

- 29. März
- 2 Min. Lesezeit
1. Können Sie in drei Sätzen Ihre Schule beschreiben?

Wir sind eine Schule mit einem unglaublich engagierten Kollegium und tollen Kindern mit teils herausfordernden Hintergründen. Der Umgangston ist manchmal rau und gleichzeitig herzlich.
2. Sie wenden das Konzept der „neuen Autorität“ an Ihrer Schule an. Inwiefern ist dieses Konzept wichtig für Ihrer Schülerinnen und Schuler beim Übergang in Ausbildung und Beruf?
Eine gute, stabile Beziehung, viel Klarheit, Struktur und Beharrlichkeit sind wichtig. Schule unterscheidet sich grundlegend vom Berufsleben. In der Schule ist sehr vieles vorgegeben und getaktet, im Berufsleben sind die Jugendlichen auf sich gestellt und müssen ihren eigenen Rhythmus finden. Die Neue Autorität hilft bei der Übernahme von Verantwortung und Resilienz zu entwickeln.
3. Wo kann man aus Ihrer Sicht am besten ansetzen, was sind Bedarfe, die Sie erleben?
Für ein gelingendes und glückliches Leben ist es aus meiner Sicht wichtig, echte Selbstwirksamkeitserfahrungen zu erleben. Diese "echten" Herausforderungen fehlen mir im Schulalltag. Ich finde Räume wichtig, in denen Schülerinnen und Schüler wachsen können.
4. Wie kann die Humanity bei den Herausforderungen unterstützen?
Die Humanity Foundation unterstützt uns bereits sehr gut. Die Potenzialanalyse, der Fokus auf die Stärken der Schülerinnen und Schüler, und die Einforderung von Selbstverantwortung sind dabei sehr wichtige Bausteine. Die Teilnehmenden erleben echte Selbstwirksamkeit.
5. Wie funktioniert die Zusammenarbeit zwischen Ihnen und der Humanity Foundation und welche konkreten Chancen ergeben sich dadurch?
Die Zusammenarbeit funktioniert sehr gut, da die Wege kurz sind und ich alle Beteiligten sehr offen erlebe. Gerade die Schülerinnen und Schüler, die wir sonst nur sehr schwer oder gar nicht erreichen, erhalten durch die Programme der Humanity Foundation tolle Chancen, in eine Ausbildung zu starten.
Die Humanity Foundation arbeitet so, wie ich es mir für alle Schülerinnen und Schüler wünschen würde. Potenziale werden individuell und gezielt ermittelt und gefördert. Als Schule haben wir leider nicht die personellen Ressourcen, um in diesen kleinen Settings zu arbeiten. Daher ist das Angebot von Humanity so wertvoll für uns.





